Sabine Beyerle
Eröffnung
"Temporäre Heimat" bis 31. Oktober 2007
In dem offenen Werkzyklus „Temporäre Heimat“ verwebt die Berliner Künstlerin mehrere fotografische Arbeitsvorlagen zu einem dichten Bildkomplex mit multiplen Perspektiven. Dem so entstehenden Zeitmoment fügt sie durch malerische Erfindungen - zum Beispiel Schüttungen, Strukturen und Auflösungen - Aspekte der Stimmung und Atmosphäre hinzu. Fragmentarisches, Reales und Imaginiertes stehen nebeneinander, Bildwelten in der Spannung von Zeit und Raum entstehen.
Die „temporäre Heimat“ dieser Bildwelten sind Orte die, möglicherweise nur für einen Moment, Heimat in der Fremde waren: konkrete Orte ebenso wie flüchtige, die „malerische Heimat“ werden – wenn das Rosa einer Wand, das Ornament am Boden, oder die Struktur wild wachsender Pflanzen, an einem eigentlich fremden Ort ein neues Bild entstehen lassen.











